Eine Neuigkeit von Image-Impulse

Lassen sie sich im Gespräch nicht aus dem Konzept bringen

Es gibt Menschen, die Ihnen eine Frage stellen und eine Antwort erwarten. Und es gibt Menschen, die stellen eine Frage - die Antwort interessiert sie jedoch nicht. Manch einer möchte mit seiner Frage nur Eindruck schinden oder auch verunsichern. Wie können wir da gelassen bleiben?

Angenommen, Sie halten einen Vortrag und stellen ein neues Konzept vor. Und plötzlich - kommen die Fragen aus dem Publikum. Die meisten Fragesteller erwarten eine Antwort von ihnen. Allerdings gibt es auch Zeitgenossen, die Sie mit einer Frage verunsichern wollen. Die Menschen hören sich auch selber gern reden, haben jedoch Freude daran, andere Menschen mundtot zu machen.

Mach' ne Pause
Wenn Ihnen eine Frage gestellt wird, erwartet niemand, dass Sie wie aus der Pistole geschossen antworten. Atmen Sie erst mal tief durch. Zählen Sie dabei innerlich 21, 22, 23… Sagen Sie zu sich, dass Sie das Ruder in der Hand haben und nicht der andere. Diese Haltung macht Sie automatisch selbstsicherer. Diese Gelassenheit macht Ihnen den Kopf frei für sachliche Antworten, gerade, wenn Sie nicht so schlagfertig sind.
Schlagfertigkeit passt oft in solchen Situationen weniger. Eine „höfliche“ Form der Schlagfertigkeit ist es, wenn Sie mit einer Gegenfrage kontern. „Wie meinen Sie das?“ Damit greifen Sie niemanden an und gewinnen an Zeit um sich die optimale Antwort auf die gestellte Frage zu überlegen. Übrigens: Denkpausen wirken wirken immer positiv und souverän.

Überbrücken und nachfragen
Pausen zum Nachdenken können Sie leicht mit einer Überbrückungstechnik verkürzen. Beispiel: "Das ist eine sehr interessante (wichtige oder spannende) Frage." Oder: "Es freut mich, dass Sie das fragen." Eine Gegenfrage kann beispielsweise so aussehen: „Was meinen sie konkret mit…. ?“ Oder: "Was verstehen Sie unter …?“ Natürlich können Sie auch schlicht und einfach sagen: "Lassen Sie mich kurz nachdenken, damit ich Ihre Frage so genau wie möglich beantworten kann."

Analysieren Sie die Situation
Werden manipulative Fragen gestellt, haben Sie hier die Möglichkeit, vor der eigentlichen Antwort zunächst den Inhalt der Äußerung einzuordnen. Diese Methode ist für solche Situationen besonders hilfreich: "Ihre Frage enthält eine Bedingung, die ich nicht teile. Gerne gehe ich auf das angesprochene Problem ein." Oder: "Den Punkt, den Sie schildern, sehe ich nicht. Zu dem angesprochenen Problem ist meine Meinung . . ." Kündigen Sie ruhig an, wie Ihre Antwort aufgebaut ist: "Sie sprechen drei verschiedene Aspekte an. Ich will zunächst auf . . . eingehen, dann auf . . . und abschließend auf . . ." Es gibt immer Situationen, wo die Antwort einem eher schwer fällt. In solchen Fällen können Sie die Frage einengen oder ausweiten. Beispiel Einengen: "Ich beantworte Ihre Frage mit einem konkreten Beispiel." Beispiel Ausweiten: "Ich möchte Ihre Frage in einen größeren Zusammenhang einordnen."

Fragen sammeln
Ist die Präsentation vorbei, gibt es einmal die Option Fragen zu sammeln. So haben Sie dann die Möglichkeit, in der Reihenfolge zu antworten, in der es Ihnen am leichtesten fällt. Das gibt Ihnen zusätzlich Sicherheit. Denken Sie immer daran: Wir sind Menschen und keine Roboter, wir können nicht alles wissen. Deshalb dürfen Sie Wissenslücken ruhig zugeben. Sichern Sie zu, dass Sie sich informieren und die offene Frage so schnell wie möglich beantworten werden.
Sich herauszureden bringt nämlich gar nichts. Denn dann warten schon die nächsten, um in die gleiche Kerbe zu hauen.

Erstellt am 10.04.2018 von

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