Suchmaschinenoptimierung
– mit einfachen Mitteln die Kundenzahl erhöhen

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO (Search Engine Optimization), ist ein zentraler Bestandteil des Suchmaschinenmarketings. Hauptaufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist es, bessere Plätze in den Ergebnissen von Suchmaschinen zu erzielen. Hierzu bedarf es nicht zwangsweise einer professionellen SEO-Agentur. Mit einer ausgearbeiteten Strategie ist nachhaltiges SEO auch mit kleinem Budget möglich.

Warum Suchmaschinenoptimierung?

Die Motivation, die hinter dem SEO liegt, ist denkbar einfach. Bessere Platzierungen (= Rankings) in der Google Suche führen zu mehr Besuchern (= Traffic) und erhöhen auf diese Weise die Zahl der potenziellen Kunden. Wurde eine Webseite auch noch auf zielgruppenrelevante Schlüsselwörter (= Keywords) optimiert, schlägt sich dies sehr wahrscheinlich in einer wachsenden Neukundenzahl nieder.

Ein Beispiel: Ein Friseursalon optimiert seine Webpräsenz, um besser gefunden zu werden. Besonders relevant dürften in diesem Zusammenhang Keywords der Form „Haare schneiden + Stadtname“ sein.

OnPage-Optimierung: Alles beginnt mit guten Inhalten

Content (= Inhalt) ist das Herzstück der sogenannten OnPage-Optimierung, die es zum Ziel hat, die Inhalte der eigenen Website zu verbessern. Der Content sollte derart gestaltet sein, dass er für die Zielgruppe den berühmt-berüchtigten „Mehrwert“ bietet. Im Klartext bedeutet das: Artikel, Bilder, Videos oder Podcasts müssen informieren und/oder unterhalten. Als Einstieg eignen sich Ratgeberartikel, die wertvolle Tipps und Tricks bereitstellen. Für die Website oder den Blog des exemplarischen Friseursalons könnte das Thema eines solchen Artikels etwa „DIY: Die schönsten Flechtfrisuren“ lauten.

Durch praktische Anleitungen und Tipps stehen Sie interessierten Lesern nicht nur im Alltag zur Seite, sondern vermitteln zugleich Ihre eigene Fachkompetenz. Besucher sind in der Folge dazu geneigt, Ihre Leistungen in Anspruch zu nehmen. Im Fachjargon wird diese Strategie gerne auch als „Content-Marketing“ bezeichnet.

Content wird zwar in erster Linie für menschliche Leser verfasst, ganz aus dem Auge verlieren, sollten Sie Google und Co. jedoch nicht. Die folgenden Punkte sind dabei zu berücksichtigen:

  • Keyword-Relevanz: Inhalte können nur gefunden werden, wenn in diesen Keywords vorkommen, die auch gesucht werden. Vor dem Schreiben von Blogartikeln gilt es daher, eine Liste mit relevanten Keywords zu erstellen und diese auch im Text zu nennen.
  • Keyword-Dichte: Über die Häufigkeit der Nennung besonders interessanter Keywords scheiden sich die Geister. Prinzipiell gilt: Hauptkeywords sollten mehrmals im Text erwähnt werden, ohne dass Stil und Lesbarkeit darunter leiden.
  • Interne Verlinkungen: Interne Verlinkungen auf themenrelevante Unterseiten binden Besucher und werden auch bei Suchmaschinen gerne gesehen.
  • Meta Titles und Descriptions: Blog-Software-Programme wie WordPress bieten die Möglichkeit, Meta Titles und Descriptions anzugeben, in deren Rahmen für die Google-Suchergebnisse eine Kurzbeschreibung sowie die wichtigsten Keywords angegeben werden können. Die Angabe dieser Parameter vereinfacht die Auffindbarkeit im Netz.

OffPage-Optimierung: Qualität vor Quantität

Unter einer OffPage-Optimierung versteht man SEO-Maßnahmen, die abseits der zu optimierenden Website durchgeführt werden. In erster Linie bezieht sich dies auf den Linkaufbau (= Linkbuilding). Grund für eine Offpage-Optimierung: Zahl und Qualität der auf eine Seite verweisenden Links sind ein wesentlicher Faktor zu deren Beurteilung. Sinnvolle Links können aus folgenden Quellen bezogen werden:

  • Blogs: Durch das Verfassen von Gastartikeln ist es möglich, Links von anderen Blogs zu bekommen.
  • Communitys: In Communitys wie Fachforen und Frage-Antwort-Portalen kann die eigene Website vorgestellt werden.
  • Webkataloge und Artikelverzeichnisse: In Maßen können sich auch Links aus Webkatalogen und Artikelverzeichnissen positiv auf das Ranking einer Seite auswirken.

Prinzipiell gilt bei der OffPage-Optimierung die komprimierte Formel: „Qualität vor Quantität!“ Wenige themenrelevante Links von gepflegten Seiten sind besser als viele Links von schwachen Seiten, die kaum Themenrelevanz aufweisen. Zu viele solcher themenfremden Links mit Spamcharakter wirken sich sogar negativ auf das Ranking aus. Beim Linkbuilding ist somit immer ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt.