Eine Neuigkeit von Energiewelt-info GmbH

Stromsteuerrückvergütung 2013 + 2014 noch möglich bis 19.122014

Für Sie gelesen von Werner Schukraft - Energiewelt-info GmbH
Quelle : Arqum GmbH 4. Quartal Newsletter

Neues aus Umweltrecht und Umweltmanagement
Eilmeldung - Spitzenausgleich 2012 – Fristverlängerung für Unternehmen, die den 31.12.2013 verpasst haben!

Am 20. Oktober hat das Bundeswirtschaftsministerium einen Erlass veröffentlicht, der es Unternehmen, die die Frist für den Spitzenausgleich 2012 verpasst haben, ermöglicht, doch noch ein Testat zu erhalten. Wenn alle geforderten Unterlagen zum Stichtag 31.12. im Unternehmen vorhanden waren und das Unternehmen dies mit einer eides-stattlichen Erklärung bestätigt, kann ein Umweltgutachter oder eine Zertifizierungsstelle das amtliche Formblatt 1449 noch ausstellen. Damit können Unternehmen doch noch in den Genuss der Rückerstattung von Strom- und Energiesteuern gelangen.
Energieaudit für alle Nicht-KMU bis Dezember 2015
Mit einer Änderung im Energiedienstleistungsgesetz (EDLG) wird die Bundesregierung, die im Dezember 2012 in Kraft getretene EU Energieeffizienzrichtlinie (EED) in nationales Recht umsetzen. Im derzeitigen Änderungsentwurf des EDLG, der sich bis 20. August in der Verbändeanhörung befand, verpflichtet die Bundesregierung Nicht-KMU aller Branchen zur Durchführung eines Energieaudits bis 5. Dezember 2015. Dies muss alle vier Jahre wiederholt werden.

Unternehmen können dieser Anforderung nachkommen durch die Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS III Ver-ordnung oder durch den Nachweis eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1.
Mit dieser Umsetzung soll den nationalen sowie EU-weiten Energieeffizienzzielen Rechnung getragen werden. Im Kern müssen die Unternehmen einen Energiebeauftragten benennen, Energieverbräuche ermitteln und dokumentieren sowie Maßnahmen zur Verbesserung ihrer energiebezogenen Leistung finden.
Eine Verabschiedung des Gesetzes wird noch in 2014 erwartet. Das Bundesamt für Aus-fuhrkontrolle wird die Einhaltung der Anforderungen mittels Stichproben kontrollieren.
Zu der Frage, welches System für Ihr Unternehmen geeignet ist, und welchen Nutzen Sie für Ihr Unternehmen aus der Energieaudit-Verpflichtung ziehen können, beraten wir Sie gern.
Kombination von Messung und Hochrechnung möglich

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem aktuellen Referenten-entwurf die Anforderungen zur Durchführung des Energieaudits konkretisiert und ver-einfacht, um insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen das Verfahren zu erleichtern.
So muss ein Unternehmen nur noch 95% des Energieverbrauchs erfassen bzw. konkre-ten Anlagen und Geräten zuordnen, statt, wie bisher gefordert, den gesamten Verbrauch des Unternehmens. Kleinere Außenstandorte wie bspw. Lager oder Vertriebsbüros können somit aus der Betrachtung heraus gelassen werden.
Auch die Forderung, dass die Energieverbräuche aller Geräte und Anlagen tatsächlich gemessen werden müssen, wurde relativiert. Unternehmen können bei gängigen Anla-gen und Geräten Hochrechnungen auf Basis von Betriebs- und Lastgangdaten durchfüh-ren, falls der messtechnische Aufwand unverhältnismäßig groß wäre. Es müssen in die-sem Jahr somit nicht alle Verbrauchsdaten von Anlagen und Geräten gemessen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schukraft
RKW Energie- und Lichtberater
TÜV Cert. Energieeffizienzauditor DIN EN ISO 50001
TÜV Cert. Umweltauditor DIN EN ISO 14001

Energiewelt-info GmbH
Von-Berlichingen-Straße 1
D-97980 Bad Mergentheim
Tel.: +49(0)7931 96879-15
Fax.: +49(0)7931 96879-29
www.energiewelt-info.de

Erstellt am 03.12.2014 von

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