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Psychotherapie

Im psychosomatischen Bereich unserer Klinik werden Menschen behandelt, die an psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen leiden. Häufige psychische Erkrankungen sind schwere Erschöpfungszustände, Depressionen oder Angsterkrankungen. Unter psychosomatischen Erkrankungen werden ganz allgemein solche Krankheiten verstanden, deren Entstehung oder deren Verlauf sowohl durch psychische und soziale, als auch durch körperliche Faktoren geprägt werden. Die psychosomatische Medizin beschäftigt sich aber auch mit psychischen Störungen und Problemen, die durch körperliche Krankheiten verursacht werden. Im Mittelpunkt der psychosomatischen Rehabilitation steht zur Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen die Psychotherapie. Die bei uns durchgeführte stationäre Psychotherapie besteht in einer Kombination von Gruppen- und Einzelpsychotherapie. Sie folgt eines verhaltenstherapeutisch orientierten Konzept und ist auf eine mindestens 4-wöchige Behandlungsdauer ausgelegt. Am Anfang stehen die Verhaltensanalyse, die Absprache bezüglich der wesentlichen Therapieziele und ein auf diese Ziele abgestimmter Rehabilitationsplan, der alle wesentlichen Behandlungselemente enthält. Wichtige Prinzipien sind dabei die Stärkung der eigenen Fähigkeiten zum Umgang mit Problemfeldern („Selbstmanagement“), die Förderung von Eigenverantwortung und die verbesserte Nutzung der eigenen Fähigkeiten zur Gestaltung spezieller Lösungsstrategien der wesentlichen Problembereich. Grundlage des psychotherapeutischen Behandlungskonzept ist das Bezugstherapeutensystem. Die Bezugstherapeutin/der Bezugstherapeut bleibt während der stationären Rehabilitation für Einzel- und Gruppenpsychotherapie zuständig. Die Gruppentherapie beruht auf sog. halboffenen Gruppen, deren Teilnehmer in bestimmten Abständen wechseln, wobei die Anzahl konstant bleibt. Wichtig für die Gruppenpsychotherapie sind nicht nur die Verhaltensanalyse, sondern auch Interaktionen zur Stärkung der eigenen Motivation, zu wichtigen Veränderungen und Lernprozessen. Die Gruppe findet 2x wöchentlich über jeweils 90 Minuten statt. In der Einzeltherapie können persönliche Probleme mit der Psychotherapeutin/dem Psychotherapeuten eingehend ergründet und bearbeitet werden, Frequenz 1x wöchentlich 30 oder 60 Minuten. Darüber hinaus finden störungsspezifische Indikationsgruppen statt, in denen eine Vertiefung spezieller Probleme möglich ist. Beispiele sind indikative Gruppen zur Angstbewältigung, zur Behandlung von Depressionen oder somatoformen Störungen. Ressourcenorientierte Indikationsgruppen zur Verbesserung der Kommunikation, der Selbstsicherheit oder der Genussfähigkeit vervollständigen das Angebot. Bedarfsweise führen wir auch indikative Gruppen zur Verbesserung des Umgangs mit Trauer oder traumatisierenden Erfahrungen durch. Die indikativen Gruppen sind offen, d.h. wechselnde Gruppenzusammensetzung bei konstantem Gruppenthema. Ergänzend zur eigentlichen Psychotherapie wirken Entspannungsverfahren wie das autogene Training und die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, jeweils 3x wöchentlich im Gruppensetting durchgeführt, aber auch bewegungstherapeutische Maßnahmen, Ergotherapie und milieutherapeutische Aktivitäten.

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