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Smartphones können über USB Ladekabel infiziert werden

Sind frei verfügbare Smartphone-Ladestationen in Bars, an Flughäfen, an Bahnhöfen oder im öffentlichen Nahverkehr sicher? Kaspersky Lab warnt: Smartphones können während des Ladevorgangs per USB-Verbindung kompromittiert werden.
Bei einer Studie von Kaspersky wurden verschiedene Smartphones auf eventuelle Sicherheits-Lücken geprüft. Die Ergebnisse zeigen: Die mobilen Geräten offenbaren dem Computer eine Reihe an Daten, wie Gerätename, Hersteller, Gerätetyp, Seriennummer, Firmware-und Betriebssysteminformationen,Dateiliste sowie die elektronische Chip-ID.
»Die Sicherheitsrisiken sind offensichtlich: Nutzer können über die IDs ihrer Geräte verfolgt und das Mobiltelefon kann heimlich infiziert werden. Entscheidungsträger großer Unternehmen könnten so leicht zum Ziel professioneller Hacker werden« so die Aussage von Alexey Komarov, Sicherheitsforscher bei Kaspersky Lab.

So schützen sich Smartphone-Nutzer

Um das Risiko eines möglichen Angriffs zu minimieren, sollten Nutzer:


• das mobile Geräte durch ein Passwort oder über die Erkennung des Fingerabdrucks schützen und es während des Ladevorgangs nicht entsperren

• Verschlüsselungstechnologien und sichere Container (das sind geschützte Bereiche auf dem mobilen Endgerät, die genutzt werden, um sensible Daten zu isolieren) nutzen;

• zum Laden des mobilen Endgeräts nur vertrauenswürdige USB-Ladestationen und Computer verwenden;

• mobile Geräte sowie PCs und Macs mit Hilfe einer Sicherheitslösung schützen.

Erstellt am 30.05.2016 von

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